Pressemitteilung: Bauland mit Platz für Kinder und nicht für Pferde (SPD Ortsratsfraktion Neubokel)

In einer sehr gut besuchten digitalen Bürgerbeteiligung am Planverfahren wurde deutlich, dass in Neubokel vor allem Grundstücke für bauwillige junge Familien gebraucht werden. In dem Termin wurde kein Interesse an Grundstücken mit möglicher Pferdehaltung geäußert, im Gegenteil: deutlich wurde, dass es wirklich um Einfamilienhausbebauung geht.

Bauland mit Platz für Kinder und Familien, anstelle von privilegiertes Bauen mit Pferdehaltung. 

In einer sehr gut besuchten digitalen Bürgerbeteiligung am Planverfahren wurde deutlich, dass in Neubokel vor allem Grundstücke für bauwillige junge Familien gebraucht werden. In dem Termin wurde kein Interesse an Grundstücken mit möglicher Pferdehaltung geäußert, im Gegenteil: deutlich wurde, dass es wirklich um Einfamilienhausbebauung geht. Dennoch sieht der von der Verwaltung favorisierte Vorschlag nun mindestens drei große Grundstücke mit Pferdehaltung vor. Verzichtet wurde in dem Entwurf dagegen auf die Planung einer Kindertagesstätte im ersten Bauabschnitt. „Wir von der SPD Neubokel sind der Meinung, das geht so nicht. Erst vor 5 Jahren ist das Baugebiet „Pferdeweide“ ausschließlich für diese privilegierten Vorhaben ausgewiesen und auch nicht durch die GEG angeboten worden.“ Das sollte erstmal genügen, meinen die Ortsräte Jan Rücker und Jan-Henrik Steffenhagen. 

Zudem sei das jetzige Bauleitverfahren mit dem Ziel in Gang gesetzt worden, vorrangig für junge bauwillige Familien Grundstücke zu schaffen. Das letzte öffentlich vermarktete Baugebiet „Grüner Berg“ mit 11 Grundstücken ist inzwischen 26 Jahre her – seitdem hat es ausschließlich einzelne Lückenschlüsse gegeben. 

Aufgrund dieser besonderen Konstellation setzen sich Rücker und Steffenhagen dafür ein, bei diesem Bauabschnitt von dem üblichen GEG Vergabeverfahren abzuweichen und 50 % der Grundstücke nach dem Einheimischenmodell zu vergeben. „Wir erwarten, dass sich auch die übrigen Mitglieder des Ortsrates hinter diese Idee stellen. Es geht ja auch um die Zukunft unserer Vereine und unseres Dorflebens.“